Das Dörfle

Der in den Anfangsjahren von Karlsruhe etwas planlos entstandene Stadtteil "Dörfle" war zunächst das Viertel
einfacher  Handwerker und  Arbeiter und ohne  großen  Aufwand erbaut (verbaut) worden.  Nachfolgende Ver-
dichtungen (v. a. Bebauung der Hinterhöfe) führten zu hoher Bevölkerungs- und Gewerbedichte. Die einfachen
und billigen  Wohnungen wurden nach dem  Krieg das  Quartier für  Alte, Ausländer und Studenten. Die Wohn-
qualität nahm im Laufe der Zeit weiter ab. Zudem entwickelte sich hier das "Vergnügungsviertel" von Karlsruhe.

So führten sehr kleinräumige Bebauung, geringe Freiräume, Mangel an Licht, Luft und Sonne, die ungesunden
 Wohn- und  Arbeitsverhältnisse, schlechte Bausubstanz und unausgeglichene Bevölkerungstruktur zur Notwen-
digkeit der  Sanierung.
Die Karlsruher Altstadtsanierung fand als eine der ersten  großen Sanierungen (Anfangs-
phase seit 1961)
internationale Beachtung.

Innenhof 
Innenhof eines neuen Wohnblocks im Sanierungsgebiet
Dieser Innenhof zwischen der Zähringer - und der  Markgrafenstraße steht als  Beispiel für
mehrere ähnliche  Anlagen
im Zuge der Altstadtsanierung. Alle entstanden durch Flächen-
abriß und die anschließende Blockrandbebauung. Im Innenhof des Blocks liegt diese Grün-
fläche mit Spielplatz mitten in der Stadt. Unter dem Platz befindet sich eine Tiefgarage.
Die
Innenhöfe sind seit Jahren nur noch den Bewohnern zugänglich, deshalb auch konnte kein
besseres Bild mehr von diesem Innenhof gemacht werden.


   
Tor der ehemaligen Lidellschule
Auf dem Gelände dieses Wohnblocks stand früher eine Schule.



Blick durch das geschlossene Gittertor in einen Innenhof zwischen
Markgrafenstraße/Fritz-Erler-Straße und Kapellenstraße


Weiter geht es nach Osten durch die Markgrafenstraße zum Waldhornplatz