Ergänzungen
Da nicht alle interessanten Bauwerke
auf der Exkursionsroute berührt werden können, sind hier noch Bilder
von weiteren sehenswerten Gebäuden der Innenstadt eingestellt.
Ehemaliges Gasthaus
"Grüner Baum" + Erbgroßherzogliches
Palais + Jugendstilensemble
Baischstraße + Kunsthalle + Naturkundemuseum + Neues Ständehaus + Schweden-Palais + Weltziensches Haus + Wildparkstadion + Stadtapotheke
+
Carl-Hofer-Schule +
Ehemalige Drogerie Roth
Bilder ohne Datum sind vom März 2008
Katholische Stadtkirche
St. Stephan
Blick im März 2008 über den
Friedrichsplatz zur Stephanskirche
Die
Kirche St. Stephan wurde Anfang
des 19. Jhdts. von Weinbrenner gebaut. Vorbild für den Zentralraum
unter der Kuppel war das Pantheon in Rom. Durch die Ergänzung des
zentralen Rundbaus mit kurzen Seitenschiffen erhält die Kirche einen
kreuzförmigen Grundriss. Die Kirche wurde im Krieg
zerstört. Beim
Wiederaufbau errichtete man die Kuppel in Stahlbetonbauweise und ließ
die Kirche unverputzt.
Ab
Januar 2011 ist die Kirche für längere Zeit
wegen Arbeiten zur Sanierung und Umgestaltung des Innenraums geschlossen.

Friedrichsplatz im Winter
Im
Winter (Dez./Jan.) gibt es auf
dem
Platz
eine große
Kunsteislaufbahn (Schlittschuhlaufen und abends Eisstockschießen) und
eine gastronomische Winterlounge. Hauptsponsor der Eislaufbahn sind die
Stadtwerke Karlsruhe.
Das Neue
Ständehaus
Bilder März 2008

Das neue Ständhaus
Die runde Ecklösung erinnert an das alte Ständehaus. Leider wurde die
Ruine des alten Gebäudes nach dem Krieg abgerissen und 1993 ein Neubau
erstellt
Er beherbergt neben der Stadtbibliothek eine Erinnerungsstätte
Ständehaus. Im Vordergrund eine der seltenen Jugendstil-Litfaßsäulen
der Stadt.

Jugendstil-Aufsatz einer Litfaßsäule
Greif und floraler Schmuck sind die Themen dieser einzigartigen
Abschlüsse einiger Säulen in Karlsruhe.
Diese Litfaßsäulen verhüllten ursprünglich Transformatorstationen
Jugendstilensemble
Baischstraße
Torbau an der Stephanienstraße. Nach
Kriegsschäden wurden beide Giebel in angepasstem Stil wieder errichtet.
Der gesamte Jugenstilkomplex wurde
von H. Billing geplant. Hinter dem Torbau erschließt eine Straße
mehrere Einfamilienhäuser
Baischstraße
3
Erker
mit
Ornamenten,
die
durch
die
Vergoldung
hervorgehoben
werden
Eingang mit Verzierungen im Stein und
an der Tür
Doppelhaus Nr. 4 - 6
Ornamente über dem Eingang
Baischstraße 5
Typisch für den Jugendstil ist die
Mischung unterschiedlichen Baumaterials, hier Werkstein, Putz und
Schindeln.
Schön verzierte Fensterläden und Dachgiebel
Detail Jugenstilbalkon
Erbgroßherzogliches
Palais

Bundesgerichtshof
Das Erbgroßherzogliche Palais baute Durm Ende des 19. Jhdts. für den
Großherzog Friedrich II. Seit 1950 ist es Sitz des Bundesgerichtshofs.
Seit den Anschlägen der RAF ist das ganze Gelände von einem doppelten,
hohen
Sicherheitszaun umgeben.

2011 bekam das im Krieg ausgebrannte und zunächst nur
behelfsmäßig wiederaufgebaute (s.o.) Dachgeschoss seine alte
Gestalt wieder.
Schweden-Palais

Schweden-Palais an der Hans-Thoma-Straße

Kunsthalle

Kunsthalle an der Hans-Thoma-Straße
Der
erste Flügel der Staatlichen Kunsthalle wurde ab1837 von Hübsch erbaut.
Die ursprünglichen Kunstsammlungen der Markgrafen
wurden ständig vergrößert. Heute beherbergt eines der ältesten
Museumsgebäude Deutschlands neben Gemälden und Skulpturen ein
Kupferstichkabinett und eine Museumsbibliothek.
Neuer Anbau der Kunsthalle am Eingang
zum Botanischen Garten
Der Gebäudekomplex Kunsthalle wurde
mehrmals erweitert, zuletzt Ende des 20.
Jhdts. von Mohl. Links hinten der alte Gebäudeteil.
Naturkundemuseum

Staatliches Museum für Naturkunde
Auch dieses Museum geht auf markgräfliche, naturwissenschaftliche
Sammlungen zurück, unter Markgräfin Caroline Luise gewann die Sammlung
an Bedeutung. Das Gebäude wurde im Stil der Renaissance (Historismus,
Neorenaissance) nach der Mitte des 19. Jhdts. erbaut
Ehemaliges Gasthaus
"Grüner Baum"
1903 - 1907 schuf Billing hier eine
weitere interessante Ecklösung am östlichen Ende der Kaiserstraße
Bauherr des monumentalen Gebäudes war
Friedrich Hoepfner
Weltzien-Haus

Das Weltzien-Haus gehört in die Reihe klassizistischer Gebäude. Es
wurde wahrscheinlich von einem Nachfolger Weinbrenners in der ersten
Hälfte des 19. Jhdts. erbaut.
Und noch ein klassizistisches Gebäude
Stadtapotheke

Stadtapotheke - Blick von der Karlstraße in die Erbprinzenstraße

Hinweisschild an der Stadtapotheke

Wildparkstadion - Haupttribüne
Zum amtlichen Innenstadtbereich
gehört auch noch das Wildparkstadion - die Spielstätte des KSC. Schon
seit längerer Zeit wird um einen Umbau in eine moderne Fußballarena
(oder um einen Neubau) gestritten - bis jetzt (Herbst 2009/Februar
2011) ohne Erfolg.
Carl-Hofer-Schule

Monumentales Schulgebäude
Das Bauwerk stammt vom Anfang des 20. Jhds und zeigt Elemente des
Historismus und des Jugendstils.

In den
Jahren des ersten Weltkriegs wurde das Schulgebäude zunächst als
Lazarett verwendet und war ab Kriegsende eine Städtische Gewerbeschule.
Auch heute ist es eine Schule mit mehreren gewerblichen und einem
agrarwirtschaftlichen Bereich.
Die
Schule liegt am Lidellplatz, der durch seine eigenartige dreieckige
Form auffällt. Die Südbegrenzung des Platzes bildet die Steinstraße.

Der Straßenname erinnert an den Steinkanal oder
Steinschiffkanal, über den früher Werksteine nach Karlsruhe
transportiert wurden. Als Landgraben zog
der offene Graben zunächst durch Karlsruhe.
Ehemalige
(!)
Drogerie
Roth

Herrenstraße 26 und 28
Die ehemalige Hofdrogerie mit dem schönen zentralen Ziergiebel vereinte
zwei Gebäude hinter der interessanten Fassade.

Abriss der ehemaligen Drogerie Roth
Man möchte es kaum glauben, aber dieses interessante Gebäude wird im
Winter 2011 abgerissen . . .

. . . um einem multifunktionalen Neubau Platz zu machen.

Der Abriss schreitet fort.
Blick über den Bauzaun
Es ist vollbracht . . . Wieder ein Stück vom alten Karlsruhe
unwiederbringlich verloren.
Das nächste
Bild zeigt deutlicher, was an die Stelle des alten Hauses treten soll.

So soll der Neubau aussehen.
Ob
sich dieses Bauwerk in die Randbebauung des Platzes neben der Kirche
St. Stephan harmonisch einfügt, mag jeder Betrachter selbst
entscheiden. Mehrere gegen den Abriss protestierende Leserbriefe in der
Lokalzeitung zeigen aber deutlichen Unmut über den Abriss und
Unverständnis darüber, dass der Besitzer das Stammhaus seiner
Drogeriekette aus dem Stadtbild entfernt.
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