Ergänzungen


Da nicht alle interessanten Bauwerke/Orte auf der dargestellten Route durch die Innenstadt berührt werden können, sind hier noch Bilder von weiteren
sehenswerten Stellen der Innenstadt eingefügt.
Stephanskirche und Friedrichsplatz +
Ehemaliges Gasthaus "Grüner Baum" + Erbgroßherzogliches Palais/BGH +
 Jugendstilensemble Baischstraße + Kunsthalle + Naturkundemuseum + Neues Ständehaus  + Schweden-Palais +
Weltziensches Haus + Wildparkstadion + Stadtapotheke  + Carl-Hofer-Schule  + Ehemalige Drogerie Roth + Nymphengarten +
Badischer Kunstverein  + Evangelischer Oberkirchenrat   

Bilder ohne Datum sind vom März 2008


Katholische Stadtkirche St. Stephan
am Friedrichsplatz


Blick im März 2008 über den Friedrichsplatz zur Stephanskirche
Die  Kirche St. Stephan wurde Anfang des 19. Jhdts von Weinbrenner gebaut. Vorbild für den Zentral-
raum unter der  Kuppel war das  Pantheon in Rom. Durch die Ergänzung des zentralen Rundbaus mit
kurzen Seitenschiffen erhält die Kirche einen kreuzförmigen Grundriss. Die Kirche wurde im Krieg zer-
stört. Beim  Wiederaufbau errichtete man die  Kuppel in  Stahlbetonbauweise und ließ die Kirche dann
unverputzt.
Bild anklicken für mehr Bilder von der Kirche.

Der neben der Kirche liegende Friedrichsplatz ist eine grüne "Insel" im Zentrum der Stadt
.
Wegen der Bauarbeiten der Kombilösung auf dem Marktplatz musste der Friedrichsplatz ab Ende November 2013 den Weihnachtsmarkt und Anfang 2014
den Blumenmarkt aufnehmen und wurde deshalb etwas umgeformt.


   

Weihnachtsmarkt auf dem Friedrichsplatz
Der anfängliche Ärger wegen der Umgestaltung des Platzes ist nach dem Erfolg des Weihnachtsmarkts größtenteils Zufriedenheit gewichen.


Blumenmarkt auf der Nordseite des Friedrichsplatzes

Nachtrag:
Wegen zu geringen Publikumsverkehrs an obiger Stelle wurde der
Blumenmarkt mittlerweile an die Ostseite (Lammstraße) des Friedrichplatzes verlegt.
Nachtrag 2017: Der Blumenmarkt ist wieder auf dem Marktplatz.


Friedrichsplatz im Februar 2014


Friedrichsplatz im März 2017
Durch die großen unbegrünten Flächen, die für den Christkindlesmarkt und andere Veranstaltungen
hier freigehalten werden, wirkt der Platz jetzt leider stellenweise etwas trist.

   
Grasflächen wurden teilweise durch wassergebundene Schotterflächen ersetzt.



Das Neue Ständehaus/Stadtbibliothek

Bilder März 2008

  
Die Stadtbibliothek/Das neue Ständehaus
Die runde Ecklösung erinnert an das alte Ständehaus (s. u.). Leider wurde die Ruine des alten Gebäudes
nach dem  Krieg abgerissen und  1993 ein  Neubau erstellt  Er beherbergt neben der Stadtbibliothek eine
Erinnerungsstätte Ständehaus. Im Vordergrund steht eine der seltenen Jugendstil-Litfaßsäulen der Stadt.



Modell des alten Ständehauses in der Erinnerungsstätte/Stadtbibliothek


Durchgang neben der Stadtbibliothek zum Südlichen Herrenhof
Das (aus zwei Bildern zusammengesetzte) Bild/Graffito zeigt
in der Mitte das alte Ständehaus. In der linken oberen Ecke sieht man das
Karlsruher Schloß und auch die "Verfassungssäule" am Rondellplatz ist dargestellt.


Jugendstil-Aufsatz einer Litfaßsäule
Greif und floraler Schmuck sind die Themen dieser einzigartigen Abschlüsse einiger Litfaßäulen
in Karlsruhe. Diese Litfaßsäulen verhüllten ursprünglich Transformatorstationen
.


Jugendstilensemble Baischstraße



Torbau zur Baischstraße an der Stephanienstraße
Dieser gesamte Jugendstilkomplex wurde von H. Billing geplant. Nach Kriegsschäden wurden beide
Giebel in angepasstem Stil wieder errichtet.
Hinter dem Torbau erschließt die Baischstraße mehrere
Einfamilienhäuser
.

   
Informationstafeln im Torbau

  
  Erker mit Ornamenten, die durch die Vergoldung hervorgehoben werden.

Baischstraße 3


Eingang mit Verzierungen im Stein und an der Tür


Doppelhaus Nr. 4 - 6


Ornamente über dem  Eingang

   
Baischstraße 5
Typisch für den Jugendstil ist die Mischung unterschiedlichen Baumaterials, hier Werkstein, Putz und Schindeln.
Verzierte Fensterläden, der besoindere Dachgiebel und ein schöner Balkon sind weitere Besonderheiten des Hauses.



Erbgroßherzogliches Palais


Bundesgerichtshof
Das Erbgroßherzogliche Palais baute Durm Ende des 19. Jhdts für den Großherzog Friedrich II. Seit 1950
ist es Sitz des Bundesgerichtshofs. Seit Anschlägen der RAF ist das ganze Gelände von einem doppelten,
hohen Sicherheitszaun umgeben.



2011 bekam das im Krieg ausgebrannte und zunächst nur behelfsmäßig wiederaufgebaute Dachgeschoss
(s.o.) seine alte Gestalt wieder.


Schweden-Palais


Schweden-Palais an der Hans-Thoma-Straße




Kunsthalle


Kunsthalle an der Hans-Thoma-Straße
Der erste Flügel der Staatlichen Kunsthalle wurde ab1837 von Hübsch als Großherzogliche
Gemäldegalerie im Stil der Romantik erbaut. Die ursprünglichen Kunstsammlungen der Markgrafen
wurden ständig vergrößert. Heute beherbergt eines der ältesten Museumsgebäude Deutschlands
neben Gemälden und Skulpturen ein Kupferstichkabinett und eine Museumsbibliothek.



Neuer Anbau der Kunsthalle am Eingang zum Botanischen Garten
Der Gebäudekomplex Kunsthalle wurde mehrmals erweitert, zuletzt Ende des 20. Jhdts von Mohl.
Links hinten der alte Gebäudeteil.
2013 denkt man wegen Platzmangels über eine neue Erweiterung nach.

Naturkundemuseum am Friedrichsplatz

   
Staatliches Museum für Naturkunde
Auch dieses Museum geht auf markgräfliche, naturwissenschaftliche Sammlungen zurück, unter
Markgräfin Caroline Luise gewann die Sammlung an Bedeutung. Das Gebäude wurde im Stil der
Renaissance (Historismus, Neorenaissance) nach der Mitte des 19. Jhdts erbaut.


       
Linkes Bild: Ein Modell eines Riesenflugsauriers (Quetzalcoatlus northropi) wirbt für das Museum.
Rechtes Bild: Nordwestecke und westlicher Seitenflügel

    
Seit Ende 2013 wurde der  Westflügel des Gebäudes, der bisher von der Landesbibliothek als
Bücherlager genutzt wurde, umgebaut. Damit gewann das Naturkundemuseum viel Platz für 
Vergrößerung und Neugestaltung der Ausstellungsflächen.


Der Westflügel wurde im Sommer 2016 eröffnet und ist nun mit Aquarien und Terrarien eine besondere Attraktion.











Ehemaliges Gasthaus "Grüner Baum"


1903 - 1907 schuf Billing hier eine weitere interessante Ecklösung am östlichen Ende der Kaiserstraße


Bauherr des monumentalen Gebäudes war Friedrich Hoepfner

Weltzien-Haus
   
Das Weltzien-Haus am Karlstor
Das Gebäude gehört in die Reihe klassizistischer Gebäude. Das spitzwinklige Eckhaus (Ecke Karl-/Herrrenstraße) wurde wahrscheinlich nach Plänen
von Weinbrenner/einem  Nachfolger  Weinbrenners in der ersten  Hälfte des 19. Jhdts erbaut. Das Haus gehörte dem Chemieprofessor Karl Weltzien.

Nachtrag 2014

   
Längsseite an der Karlstraße
Man kann es nicht verstehen, dass so ein herausragendes Gebäude immer wieder verschmiert wird. Aber i
m Mai 2014 (rechts Bild) sieht es schon
wieder etwas besser aus . . .

 
Anscheinend befindet sich hier jetzt eine Außenstelle
des Regierungspräsidiums Tübingen.


Und noch ein klassizistisches Gebäude
Stadtapotheke


Stadtapotheke - Blick von der Karlstraße in die Erbprinzenstraße


Hinweisschild an der Stadtapotheke

Wildparkstadion

Wildparkstadion - Haupttribüne
Im amtlichen  Innenstadtbereich liegt auch das  Wildparkstadion - die Spielstätte des  KSC. Schon seit
längerer Zeit wird um einen Umbau in eine moderne Fußballarena (oder um einen Neubau) gestritten -
lange (Herbst 2009/Februar 2011/Herbst 2012) ohne Erfolg. Ende 2013 scheint sich ein Neubau an der
bisherigen Stelle anzubahnen. im Herbst 2014 wurde ein Stadionneubau vom Gemeinderat beschlossen.
Nach langwierigen  Verhandlungen zwischen  Stadt und  KSC wurde nun  Ende 2016 die  Ausschreibung 
veröffentlicht. Bis Ende 2017 soll ein Baubewerber ausgewählt sein, so dass Anfang 2018 mit dem Neubau
begonnen werden könnte . . .
Nachtrag 2017:
Mit der Gründung eines Eigenbetriebs "Fußballstadion im Wildpark" für Bau,
Betrieb und
Finanzierung des neuen Stadions ist man dem neuen Wildparkstadion einen Schritt näher gekommen . . .

Carl-Hofer-Schule


Monumentales Schulgebäude

Das Bauwerk stammt vom Anfang des 20. Jhds und zeigt Elemente des Historismus und des Jugendstils.

   
In den Jahren des ersten Weltkriegs wurde das Schulgebäude zunächst als Lazarett verwendet und war ab Kriegsende eine Städtische
Gewerbeschule. Auch heute ist es eine Schule mit mehreren gewerblichen und einem agrarwirtschaftlichen Bereich.


Die Schule liegt am Lidellplatz, der durch seine eigenartige dreieckige Form (s. u.) auffällt. Die Südbegrenzung des Platzes bildet die Steinstraße.

    
Lidellplatz                                           und                                          Steinstraße
Quelle des Kartenausschnitts: OpenStreetMap contributors
 Der Straßenname erinnert an den Steinkanal oder Steinschiffkanal, über den früher Werksteine nach Karlsruhe transportiert wurden.

Als Landgraben zog dieser Graben früher als offener Kanal durch Karlsruhe.

Ehemalige (!) Drogerie Roth

   
Herrenstraße 26 und 28
Die ehemalige Hofdrogerie mit dem schönen zentralen Ziergiebel vereinte zwei Gebäude hinter der interessanten Fassade.


Abriss der ehemaligen Drogerie Roth
Man möchte es kaum glauben, aber dieses interessante Gebäude wird im Winter 2011 abgerissen,
um einem multifunktionalen Neubau Platz zu machen.


Der Abriss schreitet fort.
Hier geht wieder ein Stück vom alten Karlsruhe unwiederbringlich verloren.


Jetzt wird bereits sichtbar, wie "gut" das neue Gebäude an die Nachbarhäuser angepasst ist . . .

   
Der Neubau ist fertig.


Gesamtensemble
Ob sich dieses Bauwerk in die Randbebauung des Platzes neben der Kirche St. Stephan harmonisch einfügt, mag jeder Betrachter
selbst entscheiden. Mehrere gegen den Abriss protestierende Leserbriefe in der Lokalzeitung zeigten aber deutlichen Unmut über
den Abriss und Unverständnis darüber, dass der Besitzer das Stammhaus seiner Drogeriekette (DM) aus dem Stadtbild entfernt.


   
          Vorher                                                                                       Nachher

Nymphengarten


Der Nymphengarten ist einTeil des Geländes des ehemaligen Erbprinzengartens und heute
eine der vielen Grünanlagen im Herzen der Stadt.


   
     Nymphenbrunnen                                                                       Schalenverwitterung
Der Brunnen vom Ende des 19. Jhds zeigt eine Nymphengruppe. Geographisch interessant sind die Kolke
 (Auswaschungen s. u.) in dem Stein vor dem Brunnen und die Schalenverwitterung im Granit (rechtes Bild).


Kolke im Granit


Ehemaliges Amalienschlösschen
Hier stand früher die Sommerresidenz von Markgräfin Amalie. 1944 wurde das Palais durch
Bomben zerstört. Man  sieht noch den massiven  Buntsandsteinsockel mit  der  Treppe vom
Innenhof ins  Hauptgebäude. Diese  Reste wurden 1955 als begehbarer Teil der Parkanlage
in den Nymphengarten integriert.

Badischer Kunstverein

   
Kulturdenkmal in der Waldstraße
Das Buntsandsteingebäude wurde 1899 von F. Ratzel erbaut. Die neobarocke Fassade ist mit Vergoldungen geschmückt.

Evangelischer Oberkirchenrat


Blick von der Ritterstraße
Das Buntsandsteingebäude wurde in der Jugenstilzeit von Curjel und Moser 1905 gebaut.

   
Haupteingang                                                                                             Hofeingang


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