
Jakobskirche
Die Kirche mit dem alten Turm steht am Rand des ummauerten Friedhofs


Das alte Rathaus


Hier nochmal ein Frühlingsbild , damit man auch das Dach mit dem
Dachreiter sieht.

Wolfsbrunnen
Der
Brunnen vor dem alten Rathaus zeigt im Brunnenstock einen
Wolfskopf.
Der aus einem großen Sandsteinblock gearbeitete Brunnentrog mit der
Jahreszahl 1864 war wohl früher ein Teil einer Weinkelter.
Steinkreuzstraße
Mitten
durch den Ort führte bis 2005 die B 3. Der minimale Gehweg rechts
deutet das Verkehrsproblem an - es handelte sich bei einer
Minimalbreite unter 6 m um die engste Ortsdurchfahrt einer Bundesstraße
in Deutschland. Die Radarmessanlage links ist der Versuch, die
Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h auch durchzusetzen. Mittlerweile
wurde durch eine
Umgehungsstraße der Ort etwas entlastet.
Da aber immer noch zuviel Durchgangsverkehr die kürzere Strecke durch
den Ort nimmt, soll ab 2011 durch Umbaumaßnahmen in der
Steinkreuzstraße die Durchfahrt weiter eingeschränkt werden. Man hofft,
damit dann nur noch den Quell- und Zielverkehr im Ortskern zu haben.

Steinkreuzstraße
Die großen Toreinfahrten der traufständigen Häuser erinnern noch an die
frühere landwirtschaftliche Nutzung.

Steinkreuzstraße 33
Das ehemalige Gasthaus "Zum Rössle" bestand bereits 1746. Das heutige
Wohnhaus hat ebenfalls eine große Tordurchfahrt.

Das
zunächst etwas eigentümlich erscheinende Straßenschild erinnert daran,
dass am Ende des 30-jährigen Krieges wahrscheinlich nur noch sieben
Mann (also ohne Frauen und Kinder gezählt) in Wolfartsweier wohnten.

Das "Zündhütle"
Der
Schrotturm von 1952 entstand im Werk der Firma Genschow & Co. Der
Turm
wurde
zur Herstellung von Schrotkugeln verwendet. Die Firma war ein Nachfolger der Badischen
Sprengkapsel-, Zündhütchen- und Munitionsfabrik. Bis 1972 wird das Werk
noch von der Firma Dynamit Nobel betrieben. Dann werden die
Werksgebäude abgerissen. Nur der Turm bleibt stehen und wird von der
Uni KA für meteorologische Zwecke verwendet. Der Spitzname "Zündhütle"
wird heute sogar als Bezeichnung für die naheliegende
Straßenbahnhaltestelle verwendet.

Albert-Einstein-Straße
Im Bereich der ehemaligen Munitionsfabrik entstand ein neues
Wohngebiet.

Schlossbergstraße beim Freibad
Das
Bild zeigt im Hintergrund die aufgeständerte Fahrbahn der Autobahn von
Karlsruhe in Richtung Stuttgart. Der Autobahnaufstieg auf die
Grabenflanke nutzt das Wetterbachtal und verursacht so erhebliche
Lärmbelastungen für den Ort.
Interessant ist das Straßenschild
"Burgstraße", das auf eine ehemalig Burg oberhalb des Orts hinweist.
Man kann . . . .

Der Ausschnitt stammt aus dem Karlsruher Heimat- und Wanderbuch
von H. Linz
aus dem Jahr 1937

Tk 25 von 1914
Auf
dem Ausschnitt aus einer alten Topographischen Karte (1 : 25 000) vom Großherzoglichen Topographischem
Büro von 1914 ist die Lage der Ruine ist deutlich zu sehen. Auch auf
neueren Karten ist eine Ruinensignatur eingezeichnet, so dass man die
Reste der Burg leicht finden kann. Der südlich der Ruine eingezeichnete
"Denkstein" (s. o.) erinnert an das Hochwasser des
Wettersbaches 1837. Ebenfalls
interessant ist die Bezeichnung "Kohlplatte" im Süden des
Kartenausschnitts - hier wurde wohl einst in einem Kohlenmeiler
Holzkohle erzeugt. Der Ort selbst war damals noch viel kleiner,
die
Autobahn durch das Wettersbachtal existierte noch nicht.

Burghügel
Die
Burgstelle ist im Wald ist deutlich als Hügel zu erkennen - heute
(2008) führt
eine kurze Treppe hinauf zu einer kleinen Wanderhütte. Die Ruine liegt auf einer Höhe von 240 m,
die GPS-Koordinaten sind: N 48° 58.331' und E 008° 27.479'

Wallgraben
Auch der dem Hügel vorgelagerte Wallgraben ist noch klar zu sehen -
ohne den Holzabfall wäre es noch schöner . . .

Turmruine
Entgegen
der
Aussage
im Text oben sieht man heute etwas aufgehendes Mauerwerk -
offensichtlich konnten die unteren Steinschichten wieder
freigelegt werden.

Turmruine
Außer
diesem Mauerrechteck von ca. 10 auf 9 Metern sind keine weiteren Mauern
zu sehen. Für einen reinen Wachtturm ist der Grundriss etwas groß, so
dass es sich hier wohl um eine bescheidene Turmburg gehandelt hat.

Burgmauer
Die Dicke der Mauer beträgt ungefähr 1.80 m, die verwendeten
Mauersteine sind relativ klein.

Treibhäuser und Freilandgemüse
Die
landwirtschaftliche Nutzfläche um den Ort wird heute zu einem großen
Teil von Gärtnereien genutzt. Die Lage am Großstadtrand begünstigt den
Absatz durch kurze Transportwege zu den Abnehmern.

Das - momentan brach liegende - Feld im Vordergrund kann über eine
Beregnungsanlage mit dem nötigen Wasser versorgt werden. Die große
Glashausanlage im Hintergrund sorgt für frühzeitige Reife des
Gemüses.

Im trockenen Frühjahr 2011 wird beregnet.

Blick von der Oskar-Ulmer-Brücke nach Südosten
Ausgedehnte
Flächen
sind
hier mit verschiedenen Salatsorten bewachsen und können ebenfalls
beregnet
werden. Im Hintergrund große Treibhäuser und die östliche Flanke des
Oberrheingrabens mit dem Einschnitt des Tiefentalgrabens.

Baumschule, Freilandgemüse, Treibhäuser

Die Gärtnereien betreiben neben dem Gemüseanbau auch Baumschulen, um
u.a. den Bedarf von Gartenbesitzern decken zu können.
Bilder ohne Datum sind vom Mai 2008
Routenvorschlag:
StraßenbahnhaltestelleZündhütle
-
durch die Gemüsefelder erst
nördlich am Ort vorbei bis zum Hausengraben - nach Süden zum Ort -
Wettersteinstraße - Abstecher Jakobskirche - Rathaus - Steinkreuzstraße
nach Nordosten - Neubaugebiet/Albert-Einstein-Straße - über
Tiefentalstraße zurück zur Straßenbahn.
Alternativ:
von
Steinkreuzstraße
über die Schlossbergstraße und Waldwege zur
Burgruine und zurück
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