Alle Bilder ohne Datum von 2008

   
Rondellplatz und Markgräfliches Palais
Der klassizistische Bau mit halbrunder  Vorderfront und einem Portikus mit korinthischen  Säulen stammt von Weinbrenner. Zunächst wohnten
im Palais die Söhne der Reichsgräfin von Hochberg (2. Frau des Großherzogs Karl Friedrich). Die beiden anschließenden Seitenflügel wurden
im Krieg zerstört und später durch moderne Gebäudeteile ersetzt. Nach dem  Wiederaufbau wurde der Komplex von diversen Banken genutzt
Das Denkmal/die Verfassungssäule in der Mitte des Platzes wurde in der ersten Hälfte des 19. Jhdts errichtet. Der Obelisk erinnert noch an die
Badische Verfassung, die  damals in Deutschland eine der besten und liberalsten war. ie wurde bereits 1818 unter Großherzog Karl verkündet.
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Nachtrag 2014/2015 zum Rondellplatz


Im Herbst 2014 sieht der Rondellplatz wegen des Baus der Kombilösung etwas anders aus . . .
Im Winter 2015 beschließt die Stadt das markgräfliche Palais zu kaufen.
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Blick über den Rondellplatz zum Einkaufszentrum Etttlinger Tor - 2008
Hier blicken wir über den   Rondellplatz auf das Einkaufszentrum Ettlinger Tor, das  im Herbst 2005
eröffnet wurde. Ein innerstädtischer Block wurde für den Bau weitgehend abgerissen. Die Fassade
eines alten Hauses (Denkmalschutz!) wurde in das neue  Zentrum integriert. Insgesamt entstanden
in der Einkaufspassage ca. 130 Geschäfte, Cafes, Restaurants und Dienstleistungsbetriebe auf ca.
34 000 qm Fläche. Dazu kommen noch die 4 000 qm Büro- und Praxisflächen. Eine Tiefgarage stellt
900 Stellplätze zur Verfügung.

Wir werfen einen Blick ins Innere des Ettlinger-Tor-Zentrums.

       
Die Einkaufspassage

   
Seit Mitte 2015 WLAN gratis im Einkaufszentrum - täglich zwei Stunden

Im Fußboden des Einkaufszentrums kann man eine Menge von Fossilien entdecken
   
  Belemnit                                   Ein Bild anklicken für mehr Bilder und Informationen zu den Fossilien.              Ammonit

 
Mülleimer BigBelly
Im Bereich des Einkaufszentrums findet man auch diesen modernen "Solarmülleimer" an der Ecke Lamm- und Erb-
prinzenstraße. Im Zuge der 2013 begonnenen  Kampagne zur  Erhöhung der  Sauberkeit in der Stadt testet das Amt
 für Abfallwirtschaft diesen BigBelly. Der "große Magen" faßt durch Müllpressung beachtliche 160 Liter Müll.

   
Ebenfalls beim Einkaufszentrum steht in der Erbprinzenstraße diese automatische
Zählstelle für Fahrradfahrer. Anfang September 2013 wurden hier bereits mehr als
eine Million Radfahrer registriert => Fahrradstadt Karlsruhe!
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 Nachtrag 2015:
Wegen der großen Zahl der Radfahrer wurde der Maßstab nun auf
2 Millionen erhöht.
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Wir gehen die Karl-Friedrich-Straße und Ettlinger Straße weiter nach Süden und kommen
zum Ettlinger Tor und zur Kriegsstraße.


Kreuzung Ettlinger Straße/Kriegsstraße 2008 - Blick von Süden
Im 19. Jhd stand hier das  Ettlinger  Tor. Dieses  Stadttor wurde 1872 abgerissen. Die blaue  Plastik 
erinnert an das ehemalige  Tor (rechte  Seite) und an seinen  Abbruch (linke Seite). Beide  Teile auf-
gestellt und zusammengesetzt würden wieder ein  Tor ergeben. Das   Schild "Substage" zeigte 2008
noch den Zugang zu einem unterirdischen Musikclub. Früher war hier eine Fußgänger-Unterführung
von West nach Ost (auf dem Bild von links nach rechts). Da aber der Hauptfußgängerstrom in Nord-
Süd-Richtung verlief, wurde diese Unterführung nie recht angenommen und verödete. Deshalb wurde
sie geschlossen und einer anderen Nutzung (Musikclub Substage) zugeführt.
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Nachtrag: Mit dem Bau der U-Strab (unterirdische Straßenbahn) kam es hier zu Veränderungen (s. u.).
2011 wurde das blaue  Denkmal im  Zuge des  Umbaus des  Verkehrsknotenpunkts Ettlinger Tor an das
Schwarzwaldkreuz  (Kreuzung Südtangente mit Ettlinger Allee) umgesetzt . Der Musikclub Substage ist
mittlerweile in den Kreativpark Alter Schlachthof in der  Oststadt umgezogen.


Mittlerweile ist der gesamte Ettlinger-Tor-Platz im Zuge der Kombilösung eine Baustelle mit ständig
wechselnder Verkehrsführung
Ettlinger Tor Platz = Kreuzung Kriegsstraße mit Karl-Friedrich-Straße/Ettlinger Straße
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Einschub Kriegsstraße

Die Straße wurde ursprünglich als eine  "Umgehungsstraße" für passierende Truppen angelegt, daher
stammt der eigentümliche Name. Die  Kriegsstraße/B10 ist heute eine innerstädische  Hauptverkehrs-
verbindung von Westen nach Osten. Die beiden Bilder unten (April 2008) sollen die trennende Wirkung
 der Kriegsstraße verdeutlichen: bis zu zehn Spuren und ein Geländer in der Mitte
Die Straße wird von zwei Fußgängerbrücken überquert.


Blick von der Fußgängerbrücke Höhe Ritterstraße nach Westen


Blick von der Fußgängerbrücke Höhe Ritterstraße nach Osten

Nachtrag 2015

   

Gebäudekomplex an der Kriegsstraße
Anscheinend soll das mittlerweile recht  unansehnlich/unattraktiv gewordene und durch viele Graffiti verunstaltete Bauwerk bald durch etwas "Neues"
ersetzt werden.

Nachtrag 2017

   

Ein neues Banner am Abrissgebäude
Die Bauträgergesellschaft Unmüssig will nun hier ein Hotel (Motel One) mit mehr als 300 Betten, Gastronomie und Geschäften bauen.


Die Brücken über die Kriegsstraße
 

Die westliche Fußgängerbrücke - im Mittelgrund der Bundesgerichtshof



Die westliche Brücke


Blick zur Ritterstraße


Die östliche Fußgängerbrücke


Östliche Brücke - im Hintergrund das Landratsamt.

Im Zuge der Kombilösung wird die Straße in diesem Bereich untertunnelt und zurückgebaut. Beide Brücken werden abgerissen. Oben entsteht
dann eine neue Straßenbahntrasse, von Baumreihen und beiderseitigen Fahrbahnen und Radwegen begleitet.

Ende Einschub Kriegsstraße
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Linkes Bild: Blick über den Ettlinger-Tor-Platz zum Landratsamt. Die 2008 hier noch vorhandene blaue Plastik
ist eine Hälfte eines Denkmals, das an das ehemalige Ettlinger Tor erinnern soll.
Rechtes Bild: Landratsamt von Süden


Ehemalige Oberpostdirektion 2008
Dieses Gebäude wurde von Billing erbaut, allerdings erst 1935 - 1938 als Reichspostdirektion.
Der monumentale Stil des "Dritten Reichs" wird sichtbar. Heute nutzt - neben anderen Dienstleistern -
die "Volkswohnung" das Gebäude.


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Nachtrag: Auch diese Kreuzung ist im Zuge des Baus des Südabzweigs der U-Strab eine Baustelle.
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Biergarten "Stadtmitte"
Im zentralen Hof des Gebäudekomplexes befindet sich seit dem Sommer 2009 ein
Gastronomiebetrieb.

An der ehemaligen Oberpostdirektion vorbei nach Süden bis zum Festplatz.  Weiter