Alle Bilder ohne Datum von 2008

Blick über den Rondellplatz zum Markgräflichen Palais - 2008
Der klassizistische Bau mit halbrunder Vorderfront und einem Portikus mit korinthischen Säulen stammt von Weinbrenner. Die anschließenden Seitenflügel wurden im Krieg zerstört und später durch moderne Gebäudeteile ersetzt. Ursprünglich wohnten im Palais die Söhne der Reichsgräfin von Hochberg (2. Frau des Großherzogs Karl Friedrich).


Einkaufszentrum Etttlinger Tor - 2008
Hier blicken wir über den Rondellplatz auf das Einkaufszentrum Ettlinger Tor, das im Herbst 2005 eröffnet wurde. Ein innerstädtischer Block wurde für den Bau weitgehend abgerissen. Die Fassade eines alten Gebäude (Denkmalschutz!) wurde in das neue Zentrum integriert. Insgesamt entstanden in der Einkaufspassage ca. 130 Geschäfte, Cafes, Restaurants und Dienstleistungsbetriebe auf ca. 34 000 qm Fläche. Dazu kommen  4 000 qm Büro- und Praxisflächen. Eine Tiefgarage stellt 900 Stellplätze zur Verfügung. Der Obelisk in der Mitte des Platzes erinnert an die Badische Verfassung, die  in Deutschland eine der besten und liberalsten war. Sie wurde bereits 1818 unter Großherzog Karl verkündet.

Wir werfen noch einen Blick ins Innere des Ettlinger-Tor-Zentrums.

       
Die Einkaufspassage

Im Fußboden des Einkaufszentrums kann man eine Menge von Fossilien entdecken
   
                                 Belemnit                                                                                                               Ammonit                                                                    
Ein Bild anklicken für mehr Fossilienbilder und Informationen.                              

Wir gehen die Karl-Friedrich-Straße und Ettlinger Straße weiter nach Süden.


Blick über den Ettlinger-Tor-Platz zum Landratsamt
In dem Hochhaus war früher der Hauptsitz des Badenwerks. Die blaue Plastik ist eine Hälfte (s.u.) eines Denkmals, das an das ehemalige Ettlinger Tor erinnern soll.


Ettlinger-Tor-Platz/Kreuzung Ettlinger Straße/Kriegsstraße
Hier stand früher das Ettlinger Tor. Die blaue  Plastik erinnert an das ehemalige Tor (rechte Seite) und seinen Abbruch (linke Seite). Beide Teile aufgestellt und zusammengesetzt würden wieder ein Tor ergeben. Das Schild "Substage" zeigt den Zugang zu einem unterirdischen Musikclub. Früher war hier eine Unterführung von West nach Ost (auf dem Bild von links nach rechts). Da aber der Hauptfußgängerstrom in Nord-Süd-Richtung verlief, wurde diese Unterführung nie recht angenommen und verödete. Deshalb wurde sie geschlossen und einer anderen Nutzung (Musikclub Substage) zugeführt.
Mit dem Bau der U-Bahn kommt es hier zu Veränderungen. 2011 wurdel das blaue Denkmal im Zuge des Umbaus des Verkehrsknotenpunkts Ettlinger Tor an das Schwarzwaldkreuz (Kreuzung Südtangente mit Ettlinger Allee) umgesetzt . Der Rockmusikclub Substage ist bereits in den Kreativpark Alter Schlachthof umgezogen.


Ehemalige Oberpostdirektion
Auch dieses Gebäude wurde von Billing erbaut, als Reichspostdirektion allerdings erst 1934 - 1938. Der monumentale Stil des "Dritten Reichs" wird ersichtlich. Heute nutzt u.a.die "Volkswohnung" das Gebäude.
 

Innenhof der ehemaligen OPD
Im Innenhof des Gebäudes befindet sich seit dem Sommer 2009 der Biergarten "Stadtmitte".

An der ehemaligen Oberpostdirektion vorbei bis zum Festplatz.  Weiter