Bilder ohne Datum
von 2008

Die Münze am Ende der Karlstraße
Die Karlsruher Münzstätte ist ein klassizistischer Bau von
Weinbrenner/Fischer und wurde unter Großherzog Ludwig (L im Giebel)
gebaut.
Hier ist noch heute eine der vier Prägestätten der
Bundesrepublik (mit dem Münzzeichen "G").

Münzzeichen G
Wir gehen durch die Karlstraße nach Süden

Bankgebäude in der Karlstraße
Das Gebäude von 1901 ist ein bemerkenswertes Beispiel für den
Jugendstil in
Karlsruhe. Bauherr war der jüdische Bankier Homburger. Nach mehreren
Besitzerwechseln nutzte bis 2009 die BW Bank das Gebäude.

Details der Fassade in der Akademiestraße
In dem" Baum" links kann man einen
siebenarmigen jüdischen Leuchter
erkennen. Ornamentales Rankenwerk verziert die turmartige Ecke.
Mittlerweile
(2010) hat der Durlacher Architekt S. Essari das Prachthaus einer
anderen
Nutzung (Gastronomie im Erdgeschoss und oben Büroräume) zugeführt.

Neuer Eingang zum
Restaurant Vapiano.

Prinz Max Palais
Erbaut von Durm für einen Bankier, gehörte es später dem Prinz Max von
Baden. Das gründerzeitliche Gebäude beherbergte nach dem Krieg
zeitweilig das Bundesverfassungsgericht, die Pädagogische Hochschule
und bis 2010 ein kulturell geprägtes
Kino, die Kinemathek. Seit 1978 ist es ein Kulturzentrum mit
Museen und Bibliothek.

Moningerhaus
Der ehemalige Hauptausschank der Brauerei Moninger wurde Anfang des 20.
Jhdts. im Stil des Historismus (Neogotik) mit Anklängen an den
Jugendstil
erbaut. Die schönen Gasträume im Erdgeschoss wurden in Geschäfte
umgewandelt.

Kaufhausgebäude Kreuzung Karlstraße/Kaiserstraße
In diesem Haus war früher das Kaufhaus
Schneider und dann Breuninger. Nach dem Umzug von Breuninger ins
ehemalige Hertiehaus verlor das Gebäude seine Anziehungskraft. Nun wird
es umgebaut und soll renoviert den Europaplatz beleben.
Eckhaus Kreuzung
Karlstraße/Kaiserstraße
Nachdem das Baugerüst verschwunden ist, bekommt man einen
Eindruck von der Gestaltung des Gebäudes. Ob die
bunkerartige Fassade zu den Nachbarhäusern und zum Platzcharakter
passt, wird man kritisch
beurteilen müssen. Das jetzige Aussehen erweckt durchaus Zweifel.
Längere Route: Über die Karlstraße
weiter
zum
Europaplatz