Bergwaldsiedlung

Die Siedlung wurde ab 1965 als reines Wohngebiet auf der östlichen Flanke des Oberrheingrabens erbaut. Als "Waldsiedlung" geplant, ist der Stadtteil heute eine Siedlungsinsel im Wald, deren Hochhausscheiben auf der Hochfläche den Wald überragen, während die Einzel- und Reihenhäuser am Hang vom Wald verdeckt werden.

Bilder ohne Datum vom März 2009





Bergwaldsiedlung vom Turmberg/Durlach gesehen
Der zu Durlach gehörende Stadtteil liegt ca. 250 m hoch im Süden der Gemarkung von Durlach, ungefähr zwischen Wolfartsweier (ca. 128m) und dem "Bergdorf" Hohenwettersbach (ca. 230m).


Bergwaldsiedlung, Blick von Süden
Zwischen der landwirtschaftlichen Nutzfläche und den Hochhäusern ist ein schmaler Waldstreifen stehen geblieben, der den Randeffekt zwischen Offenland und Wohnblöcken hinter dem Waldsaum betont.


Hochhaus an der Elsa-Brandström-Straße
Der von einem Zaun durchzogene - im Frühjahr noch lichte - Buchenwald am Stadtteilrand hat hier eher Parkcharakter.

  
Elsa-Brandström-Straße
Die zehnstöckigen Hochhausscheiben sind von vereinzelten Bäumen umgeben, die auch hier einen parkartigen Eindruck erzeugen.


Elsa-Brandström-Straße
Ein "Ladenzentrum" mit zwei Läden bietet bescheidene
(März 2009) Einkaufsmöglichkeiten.

  
Bergwaldanger
Eine Art Stadtteilzentrum bildet der Bergwaldanger mit dem Vierjahreszeitenbrunnen. Die Haushöhen sind im Übergangsgebiet zu  Reihen- und Einzelhäusern  schon geringer. Vom Bergwaldanger zieht ein breiter Grünstreifen mit Freiraum und Spielplätzen nach Norden.


Straße des Roten Kreuzes, Blick in westliche Richtung
Ds Bild zeigt, dass der Stadtteil von Wald umgeben ist, quasi wie eine moderne Rodungsssiedlung im Wald liegt. Die Straße des Roten Kreuzes bildet mit der Elsa-Brandström-Straße eine Ringstraße um die Bergwaldsiedlung.


Straße des Roten Kreuzes, Blick nach Nordwesten
Der umgebende Wald überragt hier die bungalowartigen Häuser.


Hooverstraße
Am nördlichen Ende der Bergwaldsiedlung wird die Straße von Garagen dominiert und vom Wald abgetrennt. Die Garagen gehören zu den Häusern, die sich - gegeneinander etwas versetzt - terrassenartig den Hang hinaufziehen und mit Fußgängerwegen erschlossen sind. Die inselartige Lage im Wald wird auch hier deutlich.

Routenvorschlag: Bus zum Bergwald/Bergwaldanger - Elsa-Brandström-Straße - Straße des Roten Kreuzes - dann durch einen der Nord/Süd verlaufenden Fußwege nach oben zurück zum Bergwaldanger.
Alternativ: Mit Straßenbahn nach Wolfartsweier/Haltestelle Zündhütle - von der Straße nach Hohenwettersbach rechts ab und auf einem Wanderweg durch den Wald nach oben in die Hooverstraße - beliebig durch die Bergwaldsiedlung bis zum Bergwaldanger - mit dem Bus zurück oder weiter nach Hohenwettersbach zur Bushaltestelle oder nach Grünwettersbach zur Bushaltestelle.

Um einen - geographisch geprägten - Eindruck von Karlsruhe zu vermitteln, werden Stadtteile anhand von Bildern vorgestellt. Wo der Text noch spärlich ist, wird er später ergänzt. Es ist klar, dass Vollständigkeit bei den einzelnen Stadtteilen nicht erreicht werden kann, aber es wird versucht, einen typischen Eindruck des jeweiligen Stadtteils zu vermitteln. Obwohl die Verwendung von aktuellen Karten sinnvoll wäre, wird aus urheberrechtlichen Gründen auf die Verwendung neuerer Karten verzichtet.
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