Bergwaldsiedlung


   
1914                                                Bergwald                                             2014
Die Siedlung wurde ab 1965 als reines Wohngebiet auf der Ostflanke des Oberrheingrabens im Bergwald erbaut. Als "Waldsiedlung" geplant, ist
der  Stadtteil seitdem eine  Siedlungsinsel im  Wald, deren  Hochhausscheiben auf der Hochfläche den Wald überragen, während die Einzel- und
Reihenhäuser am Hang vom Wald verdeckt werden.

Zum besseren Vegleich wurde jeweils die Eimmündung der Wettersteinstraße in die Steinkreuzstraße mit einem roten Punkt gekennzeichnet.
(Quellen: links Topographische Karte  1 : 25 000 des Großherzoglich Topographischen Bureaus von 1914, rechts OpenStreetMap contributors, Ausschnitte, verändert)



Bilder ohne Datum vom März 2009





Bergwaldsiedlung vom Turmberg/Durlach gesehen
Der zu Durlach gehörende Stadtteil liegt ca. 250 m hoch im Süden der Gemarkung von Durlach,
ungefähr zwischen Wolfartsweier (ca. 128m) und dem "Bergdorf" Hohenwettersbach (ca. 230m).



Bergwaldsiedlung, Blick von Süden
Zwischen der landwirtschaftlichen  Nutzfläche und den Hochhäusern blieb ein schmaler Waldstreifen stehen,
der den Randeffekt zwischen Offenland und
dem Waldsaum mit den dahinter liegenden Wohnblöcken betont.


Hochhaus an der Elsa-Brandström-Straße
Der von einem Zaun durchzogene - im Frühjahr noch lichte - Buchenwald am Stadtteilrand hat hier eher Parkcharakter.

  
Elsa-Brandström-Straße
Die zehnstöckigen Hochhausscheiben sind von vereinzelten Bäumen umgeben, die auch hier einen parkartigen Eindruck erzeugen.

        
Elsa-Brandström-Straße
Ein "Ladenzentrum" mit zwei Läden bot 2009 bescheidene Einkaufsmöglichkeiten. Der Schlecker-Laden ist mit der Schlecker Insolvenz verschwunden.


Dieser Laden war lange die einzige Versorgungsmöglichkeit mit Gütern des täglichen Bedarfs im Bergwald.

Nachtrag April 2016
Aus wirtschaftlichen und privaten Gründen wurde nun dieses Geschäft geschlossen. Damit gibt es für die
ca. 1300 Einwohner im  Bergwald keine Möglichkeit mehr, sich in ihrem Stadtteil mit Gütern des täglichen
Bedarfs zu versorgen.

Nachtrag Juni 2017


In den Geschäftsräumen sind jetzt eine Kaffeespezialrösterei und ein Gesundheitsdienstleister.

   


  
Bergwaldanger
Eine Art  Stadtteilzentrum bildet der  Bergwaldanger mit dem   Vierjahreszeitenbrunnen. Die Haushöhen sind hier im
Übergangsgebiet zu  Reihen- und Einzelhäusern  schon geringer. Vom Bergwaldanger zieht ein breiter Grünstreifen
 mit Freiraum und Spielplätzen nach Norden.



Straße des Roten Kreuzes, Blick in westliche Richtung
Das Bild zeigt, dass der Stadtteil von Wald umgeben ist, quasi wie eine moderne Rodungsssiedlung im Wald liegt.
Die  Straße des  Roten  Kreuzes bildet mit der Elsa-Brandström-Straße eine Ringstraße um die Bergwaldsiedlung.



Straße des Roten Kreuzes, Blick nach Nordwesten
Der umgebende Wald überragt hier die bungalowartigen Häuser.


Hooverstraße
Am nördlichen  Ende der Bergwaldsiedlung wird die Straße von den Garagen dominiert und auf der gegenüberliegenden
Seite vom Wald begrenzt. Die Garagen
gehören zu den Häusern, die sich - gegeneinander etwas versetzt - terrassenartig
den Hang hinaufziehen und mit Fußgängerwegen erschlossen sind. Die inselartige Lage im Wald wird auch hier deutlich.


Routenvorschlag: Bus zum Bergwald/Bergwaldanger - Elsa-Brandström-Straße - Straße des Roten Kreuzes - dann durch
einen der Nord/Süd verlaufenden Fußwege nach oben zurück zum Bergwaldanger.

Alternativ: Mit Straßenbahn nach Wolfartsweier/Haltestelle Zündhütle - von der Straße nach Hohenwettersbach rechts ab
und auf einem Wanderweg durch den Wald nach oben in die Hooverstraße - beliebig durch die Bergwaldsiedlung bis zum
Bergwaldanger - mit dem Bus zurück oder weiter nach Hohenwettersbach oder Grünwettersbach zur Bushaltestelle dort.


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